Rasenpflege – Tipps und Tricks

Hintergrundbild mit grünem RasenBeim Vertikutieren geht es immer um die Basis im Garten: den Rasen. Es wäre also fatal, nicht auch über Rasenpflege zu sprechen. Man kann hier bereits so viel falsch machen, dass alleine das Vertikutieren nicht ausreichen wird. Ein paar Tipps und Tricks bezüglich der Grünfläche geben wir dir hier auf dieser Seite.

Welcher Boden ist der Beste?

Prinzipiell hat man einen gewissen Boden daheim im Garten und es geht darum, diesen bestmöglich, das heißt für die eigenen Bedürfnisse, anzupassen. Ist man komplett unzufrieden mit dem Boden, so wird man um eine komplette Bodenerneuerung nicht umher kommen. Ausheben der alten Erde und durch den gewünschten Humus zu ersetzen ist hier die einzige, aber auch effektivste und schnellste Art.

Wer das aber nicht kann oder will, der hat die Möglichkeit durch Bearbeitung Einfluss auf die Bodenqualität zu nehmen.

  • sollte der Unterboden verdichtet sein, so muss man eine Tiefenlockerung durchführen. Das bedeutet, man entfernt Steine, große Wurzelstücke oder nicht selten findet man auch reichlich Reste des Hausbaues im Boden.
  • ist der Boden zu sandig ist Zugabe von Humus sinnvoll
  • ist der Boden zu lehmig sollte man die Erde mit etwas Sand auflockern, damit wir er luftiger und lässt das Wasser besser durch

Welcher Rasen ist gut?

Es wäre nicht sinnvoll den Boden gut aufzubereiten um dann beim Rasen zu sparen. Es empfiehlt sich immer qualitativ hochwertiges Saatgut zu verwenden.

Hier gibt es unterschiedliche Rasenmischungen für spezielle Anforderungen.

Sonnige Böden brauchen oft einen dürreresistenten Rasensamen:*

Während man bei schattigen Standorten besser Schattenrasensamen verwenden sollte:*

Speziell stark beanspruchte Rasen sollten einen Sport- und Spielrasen verwenden:*

Oder es ist ein Zierrasen erwünscht:*

Man sieht also es gibt hier für jeden Anspruch die geeignete Rasensorte. Da dies eine langfristige Entscheidung ist, sollte sie auch gut durchdacht sein.

Wann Rasen pflanzen?

Ein wichtiges Gartenwerkzeug ist der RechenDie beste Zeit einen neuen Rasen anzulegen ist April bis Mitte Juni oder wieder Mitte August bis Anfang Oktober. Die Bodentemperatur sollte jedoch bereits mindestens 10° haben, darf aber auch nicht zu heiß sein. Rasensamen brauchen Licht, Sonne und Wärme zum Keimen.

Worauf auch noch zu achten wäre ist das Wetter. Geht zum Beispiel der Wind, so könnte es passieren, dass die Samen vertragen werden und nicht gleichmäßig keimen. Gleiches gilt für Regen, auch hier könnte der Samen ungleichmäßig weggeschwemmt werden. Am besten also auf windstille und sonnige Verhältnisse achten.

Wie Rasen richtig säen?

Nach dem Vertikutieren sollte man nachsäen und düngenAls beste weil gleichmäßigste Möglichkeit bietet sich hier ein Streuwagen an. Diese sind sehr günstig zu erwerben, stellen aber einen einheitlichen Rasenwuchs sicher. Nachdem der Boden aufbereitet und gegebenenfalls gedüngt wurde, kann man die Aussaat mit diesen Wägen sicherstellen.

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Rasenpflege – wie oft mähen

Wie oft man den Rasen mähen muss, hängt vor allem vom Rasen selbst ab.

  • Möglichst kurz rasenmähen ist wichtig vor dem vertikutierenHandelt es sich um einen Gebrauchsrasen, so bietet sich ein Schnitt maximal 1x/Woche an. Die optimale Schnitthöhe beträgt 3-4 cm
  • Ähnliches gilt für Rasen, der hauptsächlich im Schatten liegt. Hier sollte man nur eine etwas höhere Schnitthöhe beachten (4-5 cm). In diesem speziellen Fall wäre die Gefahr, dass sich Moos in den Rasen verirrt groß.
  • Wer allerdings einen Zierrasen sein eigen nennen möchte, der muss schon 2x/Woche ran. Zierrasen bedeutet erhöhte Pflege. Die Schnitttiefe ist mit 1,5-2,5 cm auch dementsprechend tief.

Rasenpflege – wie oft düngen

Der perfekte Rasen mit dem VertikutiererBeim Rasenmähen verliert der Rasen wichtige Nährstoffe die im Gras enthalten sind. Um diese wieder zurückzuführen ist eine gute Langzeitdüngung notwendig.

Welche Dünger notwendig ist, erfährt man am besten durch eine Bodenanalyse. diese kann man selbständig durchführen und dies sollte man alle 3 Jahre tun. Geeignete Sets kann man günstig online erwerben und der Ablauf ist sehr einfach:

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Die Formel für die richtige Dosierung von Rasendünger hängt vom Dünger selbst ab. Empfehlenswert sind hier Langzeitdünger. Das findet sich aber alles im gekauften Dünger selbst.

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Der Dünger kann am besten wieder mit dem Streuwagen ausgebracht werden. Diese kann man meist dosieren und so ebenfalls eine Überdosierung vermeiden.

Man sollte den Rasen am besten im Frühjahr und im Frühsommer düngen. Nach dem Winter braucht der Rasen wieder ausreichend Nähstoffe. Ebenfalls ist es vor dem Sommer wichtig, den Rasen widerstandsfähig zu machen.

Im Herbst sollte man eine normale Düngung vermeiden, der Wuchs muss hier nicht mehr angeregt werden. Eine spezielle Herbstdüngung macht hier mehr Sinn.

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Rasenpflege – wann kalken

Bei falschen Rasenpflege schleicht sich Unkraut einDamit Rasen bestmöglich wachsen kann, benötigt er einen pH-Wert zwischen 5,5 und 6,5. Ist der Wert niedriger ist der Boden zu sauer und es sollte mit kalken begonnen werden.

Es gibt hier entweder die Möglichkeit einen Bodentest (siehe oben) zu machen oder man beobachtet den Pflanzenwuchs. Moose, Schachtelhalme und Sauerampfer sind Pflanzen, die recht sicher auf zu sauren Boden hinweisen.

Am besten beginnt man im Frühjahr den Rasen kalken. Sobald der Boden frostfrei ist sollte man dies laut Packungsanweisung tun. Der Boden benötigt dann ausreichend Ruhe.

Fehler bei der Rasenpflege

  • der Boden ist nicht richtig angereichert und gelockert
  • zu tiefes Rasenmähen schadet dem Rasen, zu hohes Mähen gibt es prinzipiell nicht
  • wechselnde Schnitthöhen sind nicht gut für das Gras
  • zu viel oder zu wenig Dünger
  • der Boden wird ausgetrocknet oder zu stark gewässert

Letzte Aktualisierung am 21.11.2018 / Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API